Warm-Up: Frankreich, Spanien, Portugual...

by 13. July 2010 10:35

Nach eine sehr schönen Abschiedsfest (Tuuusig Dank!) und einem sehr stressigen ich-muss-doch-noch-einiges-erledigen, habe ich mich dann auf den Weg gemacht. Mit meinem Mammi quer durch Frankreich an die Küste und dann weiter nach Nordspanien (Bibao). Wirklich beeindruckt war ich von der Dune du Pyla, eine Sanddüne die sich über 100 Meter hoch aus einem Wald erhebt… mit wunderschönem Ausblick auf das blau schimmernde Meer mit geschwungenen Sandbänken. Man fühlt sich wie im tropischen Insel-Paradies! Wow!

Nein, das im Hintergrund sind keine hübschen Steine...

 

Je näher die Berge kamen, desto schlechterwurde das Wetter… und der Gedanke kam auf, mit Glenn in sonnigere Gebiete zu flüchten. Gesagt getan und weg waren wir, einmal quer durch Spanien. Von der sehr grünen und hügligen Küste Nordspaniens über trockenes & verlassenes Niemandsland an die portugiesische Küste. Und als wir spät abends ankam, wusste der Typ am Camping sogar, wo man klettern kann… wir waren beeindruckt. Und das hat sich auch nicht geändert!

Plaza Mayor... wie man sie kennt und liebt!


Hübsche Küste am westlichsten Punkt Europas!

 

plansch?


Lissabon...

 

Moment... das Teil steht doch in einer anderen Stadt? Ich bin verwirrt...

 

Der Weg zurück war geprägt von Gegensätzen… das hektische & von Platznöten geplagte Gibraltar (very british… mit englischen Briefkästen und allem drum und dran!) über die riesigen Gebiete im Süden in denen es unzählige Gewächshäuser gibt (sonnig, staub-trocken, heiss). Und nur eine Autostunde entfernt, auf 2000 MüM, grüne Wälder und ein Feeling, als wäre man in der Schweiz (wo bei uns sehr alpines Gelände ist).

Genug von der vielen Fahrerei, hatte ich Freude eine Woche lang mit Vanessa in Barcelona zu verbringen… Städte gibt es ja viele auf der Welt. Aber eine Altstadt, in der man noch nach Tagen immer noch an jeder Ecke eine Überraschung erlebt, ist doch sehr beeindruckend… unzählige kleine Gassen mit vielen schönen versteckten Plätzen und lustigen Graffitis. Was braucht man mehr? Ja, klar, mit Montserrat ein faszinierendes Klettergebiet, dass nur eine Autostunde entfernt ist! (da könnte man auch Jahrzehnte mit Klettern verbringen!). Und natürlich leckeres essen…

Kleiner Vorschmack auf die Berge von Montserrat.

 

Danach war ich das erste Mal in der Art alleine unterwegs… was am Anfang sehr komisch war, hat bald angefangen Spass zu machen. Wenn man Zeit für sich selber hat, lernt man sich auf eine andere Art kennen. Eine sehr spannende und interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich habe mir vorgenommen an meinem Projekt zu arbeiten (mehr dazu später), dabei die Pyrenäen zu erkunden und üblicherweise zu zelten & selber zu kochen. Spannend, wie man sich unter den Rahmenbedingungen den Tag so gestaltet. Und vieles, dass theoretisch super tönt, hat dann praktisch auch seine Schattenseiten. Ich würde das aber jedenfalls jederzeit wieder tun, wenn man etwas fertig machen muss, und geographisch unabhängig ist… die Kombination aus Produktivität & Spass ist hervorragend!

Bezüglich der Pyrenäen kann man ein grosser Teil wohl am treffendsten mit „härzig“ Bezeichnen. Aber die wirklich beeindruckenden Orte waren auch dabei… das Highlights schlechthin waren meiner Meinung aber die unzähligen, endlosen Passstrassen, mit sehr wenig Verkehr… da macht das Autofahren Spass! Und natürlich Andorra, in dem Land, bei dem es zum gemischten Salat etwas Wurst gibt…

Die Hauptstadt von Andorra...nun ja. Aber sie haben viele Berge ;-)


Das könnte auch gut in der Schweiz sein... die Pyrenäen. Vorne Frankreich, hinter dem Pass Spanien...

Das nenne ich doch ziemlich beeindruckend...

Diesen Wanderweg muss man einfach nach vorne wandern...

 

In den knappen 2 Wochen alleine Reisen, hat sich dann so etwas wie Reisealltag breit gemacht. Sehr witzige Erfahrung… wahrscheinlich war der Hauptgrund lediglich, dass mal wieder Wäschetag war (und ich das Kletterseil quer über den Zeltplatz als Wäscheleine spannen durfte… yess!) Ziemlich genau ab dem Tag, hat sich nach Wochen auch meine Kommunikationsfreudigkeit wieder erhöht. Und ein paar Tage später war klar, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um langsam wieder in die Schweiz zu fahren.

Natürlich nicht direkt, sondern indirekt… viel über Landstrassen. War überrascht, was Frankreich so zu bieten hat! Es wirkt sehr ironisch, dass man wir auf andere Kontinente fliegen um die Sehenswürdigkeiten zu bestaunen… aber nur wenige Autostunden von uns gibt es viele, wahnsinnig schöne Orte zu entdecken…

Ein kleiner, langweiliger Einstieg in den Gorges du Tarn...was nachher kommt, ist tausend mal besser! Das Paradies!


Mein zu Hause ;-)

 

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Comments

7/20/2010 2:15:39 PM #

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7/25/2010 5:49:32 PM #

Sara

I only wish I could remember all that German I studied 35 years ago....but I can still understand a tiny bit of your commentary.   If these beautiful photos are any indication, your trip was amazing.    Yes, for an instant I thought I was looking at the Golden Gate Bridge in San Francisco....an interesting coincidence, as that is where we met your family many years ago!  (Your mom sent me your link...your parents visited us last year in Long Beach, California).

Sara United States |